1. Die Grundlagen

Mein neues Wissen dient der gemeinsamen Selbsthilfe auf Gegenseitigkeit und entspricht damit dem Versicherungs- und Rückversicherungsprinzip. Das neue Wissensspektrum beinhaltet Kenntnisse und Erfahrungen aus folgenden Wissensgebieten:

  • Die Betriebswirtschaftslehre ist eine notwendige Voraussetzung, um Probleme in ihrem spezifisch ökonomischen Wesenskern zu begreifen. [1]
  • Das ganzheitliche Organisationsmodell dient der Erleichterung des menschlichen Lebens durch den systemisch vernetzten Einsatz ihrer Arbeitskraft.[2]
  • Das BeComE® Selbstwertmanagement ist ein Vorgehensmodell zur Leistungssteigerung, verbunden mit einem darin integrierten Erkenntnis- und Lernvorgang.[3]
  • Die Philosophie der Business Synergetik ist abgestellt auf das Bilden von Schlussfolgerungen aus dem Bewerten und Verknüpfen einzelner Teile zu einem höheren Ganzen.
  • Die Psychologie hilft, um zwischen subjektiven Wunschvorstellungen und objektiv beweisbaren Sachverhalten unterscheiden und folgerichtige Schlussfolgerungen daraus ziehen zu können.
  • Das computerisierte Planungs- und Mediationswerkzeug für komplexe Systeme von Frederic Vester dient dem Erfassen der Einflussgrößen wirtschaftlicher Systemzusammenhänge sowie dem Bewerten ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten und ihrer Durchschaubarkeit.[4]
  • Die von Hermann Haken begründete Synergetik wird zum Erzielen des gemeinsam angestrebten Nutzens (Synergie) eingesetzt.
  • Die Digitalisierung wird verwendet zur Umwandlung analog vorliegender Daten in digitale Formate, zur Informations-Verarbeitung, zur Speicherung und Kontrolle der erzielten Arbeitsergebnisse sowie zur Vernetzung der beteiligten Organisations-Einheiten.
2. Die Eigenverantwortung [5]

Im modernen Sozialstaat hat die Verpflichtung zur Eigenverantwortung zunehmend an Bedeutung verloren. Ein Anzeichen dafür sind das Herausstellen der Gegensätzlichkeit von Frau und Mann und die wachsende Intoleranz gegenüber Andersdenkenden. Die dadurch entstandenen Feindbilder zwischen rivalisierenden politischen Gruppierungen führen immer wieder zu Konfliktsituationen und zur Gründung neuer Parteien. Auseinandersetzungen rivalisierender Gruppen, bürgerliche Unruhen und terroristische Anschläge sind inzwischen Teil des öffentlichen und privaten Lebens. Die freiwillig geleisteten Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern zu einem harmonisch verlaufenden Leben sind unter diesen Voraussetzungen nicht hoch genug zu bewerten.

Die Business Synergetik orientiert sich bezüglich der Eigenverantwortung an den Leistungsprofilen der Führungs- und Arbeitskräfte. Sie sind nicht nur ein Kriterium für die Aufgabenverteilung, sondern auch Maßstab für die Leistungsbewertung und ein Beitrag zum sozialen Frieden. Im Leistungsprofil sind auch die Rechte und Pflichten dokumentiert. Für soziale Systeme, die sich aus mehreren Personen zusammensetzen (z.B. in einer Firma, einem Verein, einem Verband, einer Gemeinde bis zu den Institutionen von Staaten), ist ein Abgleich der Anforderungen der zu besetzenden Stellen mit den Leistungsprofilen der Bewerberinnen oder Bewerber unerlässlich.

3. Unterricht durch E-Lernen

Die einfachste und wohl bekannteste Form des E-Lernens sind Lerninhalte, die in digitaler Form angeboten werden. Den Teilnehmern werden Informationen und Erklärungen in einer Art Präsentation zur Verfügung gestellt. Jeder klickt sich Seite für Seite durch die Inhalte. Am Ende einer solchen Einheit wartet meist ein kleiner Test, der das Gelernte abfragt und damit der Kontrolle des Lernerfolges dient.

Bei der synergetischen Gestaltung werden die Lehrinhalte durch digitalisierte Datenübertragung den Lernenden auf einem persönlichen Tablet-PC zur Verfügung gestellt. Den Lehrkräften obliegt die Aufgabe, die Komplexität der Ursachen-Wirkungs-Beziehungen der Lehrinhalte im Zusammenhang verstehbar zu machen. Dadurch wird

  • das Denkvermögen aller Beteiligten vernetzt,
  • die Lernenden zur Kommunikation über die Lehrinhalte angeregt,
  • der Prozess des von- und miteinander Lernens ausgelöst (assoziatives Erlernen der Wirklichkeit)[6],
  • der Lernerfolg entkrampft sowie
  • bessere Benotungen bei gleichzeitig geringerem Zeitaufwand für den Lernvorgang erzielt.

Das derzeit auf spezielle Wissensgebiete ausgerichtete Lernen ist dadurch auf systemorientiertes Lernen ausgerichtet, das sich auf die Praxis der Unterrichtsgestaltung wie folgt auswirkt:

Bei der synergetischen Gestaltung des E-Lernens besteht die Lehrmittelfreiheit in der Einführung der Webkonferenz sowie dem Ersatz der Lehrbücher durch die digitalisierte Verteilung der Lehrinhalte. Auf diese Weise ist es möglich, die Lernenden alternativ im Klassenzimmer oder zu Hause am Unterricht (Home Schooling) teilnehmen zu lassen (z.B. im Krankheitsfall). Gleichzeitig werden sie auf diese Weise zum gemeinsamen Lernen angeregt. Dazu bedarf es aber zunächst einer darauf abgestellten Ausbildung der Lehrkräfte in der Anwendung der Webkonferenz, die aber keinesfalls den Unterricht in der Gruppe vor Ort ersetzen kann. Aus diesem Grund sind, z.B. in Zeiten der Corona-Pandemie, die Teilnehmer im Klassenzimmer zahlenmäßig auf die Einhaltung der Abstandsregelungen anzupassen und ihnen durch wechselnde Teilnahme am Home Schooling persönliche Kontakte weiterhin zu ermöglichen.

Insgesamt fallen zur Finanzierung  der Lehrmittelfreiheit Ausgaben an zur Ausstattung der Unterrichtsräume mit der Technik für die Webkonferenz und der Lernenden mit Tablet-PCs. Zum Ausgleich hierzu entfällt der Druck, die Verteilung und Verwaltung der Lehrbücher.

Die Vorteile resultieren aus dem Einsatz der Digitalisierung durch

  • die Umwandlung der analog vorliegenden Lehrinhalte in digitale Formate,
  • deren computertechnische Verteilung an die Lernenden,
  • die Verwendung der Lehrinhalte als gemeinsame Wissensplattform im Unterricht,
  • die auch daraus resultierende gehirntechnische Vernetzung der Beteiligten,
  • den auf einem geistigen Wandlungsprozess beruhenden Lernvorgang,
  • dem dadurch sehr entkrampft erarbeiteten neuen Wissen und gesteigerten Kreativität sowie
  • der letztendlich problemlos bestehenden Möglichkeit die Lehrinhalte neuen Entwicklungen jederzeit anpassen zu können.

[1] Vgl. Prof. Dr. Henner Schierenbeck: Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, Ausgabe 1981
[2] Vgl. Rudolf Büchi, Reiner Chrobok: GOM – Ganzheitliches Organisationsmodell, Ausgabe 1994, Seite 13
[3] Vgl. Ludwig Utz: Innovative Unternehmensführung, BeComE® Selbstwertmanagement, Ausgabe 2006
[4] Vgl. Frederic Vester: Die Kunst vernetzt zu denken, Ausgabe 2012
[5] Vgl. Ludwig Utz: Innovative Unternehmensführung, Ausgabe 2019, Seite 104
[6] Vgl. Frederic Vester: Denken, Lernen, Vergessen, Ausgabe 2002, Seite 186

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