Mit meiner Business Synergetik ziele ich auf die partizipative (teilhabende) Weiterentwicklung von sozialen Systemen ab. Mein diesbezügliches Coaching ist wie folgt aufgebaut:

  1. Die individuelle Zielsetzung meiner Klienten ermittle ich mit Hilfe von Interviews.
  2. Für ihr weiteres Vorgehen erarbeite ich mit ihnen gemeinsam Vorschläge, wobei ich zur Entscheidungsfindung sowohl bestehende als auch in der Zukunft zu berücksichtigende Kausalitäten einbeziehe.
  3. Nach dem Prinzip der Forensik (Sammelbegriff für wissenschaftliche und technische Arbeitsgebiete, mit denen Handlungen systematisch untersucht werden) untersuche ich die bisherigen Ereignisse.
  4. Die zwischenmenschlichen Beziehungen erfasse und analysiere ich nach den Regeln der empirischen Sozialforschung, was der sozialen Netzwerkanalyse gleichkommt.
  5. Die ermittelten Ergebnisse bewerte ich im Hinblick auf bestehende Ursachen, Abhängigkeiten, Regelmäßigkeiten, Wiederholungen, Ähnlichkeiten oder Gesetzmäßigkeiten.
  6. Die Digitalisierung (digitale Formate) setze ich ein, um die erzielten Arbeitsergebnisse allen Beteiligten oder Betroffenen in übereinstimmendem Wortlaut präsentieren zu können.
  7. Die erzielten Arbeitsergebnisse lasse ich zusammenfassen in einem Festwert-Datenspeicher (ROM-Datenbank: Read-Only Memory), auf den nur lesend zugegriffen werden kann.

Die von mir angewendeten und nachfolgend beschriebenen Führungs- und Management-Techniken sind darauf ausgerichtet, die Wirtschaftskraft meiner Klienten zu stärken, ihre Finanzkraft zu steigern, ihre Gewinnchancen zu erhöhen und ihre finanziellen Risiken zu reduzieren:

Die Führungs-Techniken

Die Führungs-Techniken sind auf Kriterien der zu erbringenden Arbeitsleistungen abgestellt und setzen sich wie folgt zusammen:

 

1. Führungsrichtlinien festlegen

Durch Führungsrichtlinien gebe ich der Führungsverantwortung einen verbindlichen Rahmen. Meine Kernforderungen dafür sind: Ziele vereinbaren, informieren, entscheiden und Verantwortung sinnvoll delegieren. Daraus leite ich die Notwendigkeit der Kongruenz (Übereinstimmung) von Aufgabe, Kompetenz (Fähigkeit oder Zuständigkeit) und Verantwortung ab.

2. Die Leistungsprofile dokumentieren

Grundlage für die Leistungsbewertung sind die Leistungsprofile aller Beteiligten. Darin dokumentiere ich die Schul-, Aus- und Weiterbildung sowie das erworbene Fachwissen. Diese Unterlage ist auch als Maßstab für die Aufgabenverteilung und die Stellenbesetzung einsetzbar. Letztere enthält auch die erteilten Befugnisse (vgl. Handlungsspielraum) und die damit verbundene Pflicht, für ihre Entscheidungen und Handlungen Rechenschaft abzulegen.

3. Die Eigenverantwortung verdeutlichen

Auf der Grundlage ihrer Leistungsprofile verdeutliche ich meinen Klienten den Wert der eigenen Leistung. Dadurch wird ihnen die damit verbundene Eigenverantwortung für das eigene Handeln und das Wahrnehmen oder Unterlassen Verantwortung zu übernehmen bewusst. Dieser gehirntechnisch ablaufende Vorgang beeinflusst ihre Psychodynamik positiv und bewirkt dadurch auch eine bejahende Lebensgestaltung.

4. Die Kreativität freisetzen

Mein synergetisches Coaching sieht zu diesem Zweck vor, allen beteiligten Personen die geplanten Ziele aus der Führungsverantwortung (top down) vorzugeben und die Gelegenheit zu geben, aus ihrer Eigenverantwortung (bottom up) mitzuwirken. Dieses Vorgehen ermöglicht es den verantwortlichen Führungskräften,

  • das vorhandene Wissen und Können aller beteiligten Personen umfassend zu nutzen,
  • das zusätzlich benötigte Fachwissen bedarfsbezogen auf- oder auszubauen und
  • sich den ständig wandelnden Marktverhältnissen anzupassen.
5. Die partizipative Organisationsentwicklung einsetzen

Die Dynamik einer Wirtschaft und das daraus abzuleitende konsequente Handeln kann ohne die Berücksichtigung der politischen Machtverhältnisse nicht aktiviert werden. Das Problem ist die sehr unterschiedlich ausgebildete und zudem sehr verschiedenartig wahrgenommene Fähigkeit von Politiker/-innen, ihren Willen durchzusetzen. Die Technik der partizipativen Organisationsentwicklung setze ich ein, um den individuellen Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen und Interessen gerecht zu werden. Dadurch wecke ich bei allen Beteiligten das Verständnis für ihren Beitrag zur teilhabenden Entwicklung ihres sozialen Systems (z.B. der staatlichen Verwaltung). [1]

Die Management-Techniken

Die von mir eingesetzten Management-Techniken sind abgestellt auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung und die zunehmende Globalisierung der Märkte:

1. Polyzentrische Strukturen aufbauen

Bei der bei polyzentrisch gestalteten Struktur verteile ich das Streben nach Synergien auf mehrere Führungskräfte. Diese Form der Zuordnung der Führungsverantwortung bezeichnet die Organisationslehre als Pluralinstanz. Diese Lösung beruht auf meinen folgenden Überlegungen:

  • Die Singularinstanz kann den spezifischen Anforderungen globalisierter Märkte und dem Einsatz der digitalisierten Informations-Verarbeitung allein nicht gerecht werden.
  • Macht, Einfluss und Entscheidungsgewalt sind deshalb in der Führungsstruktur breit zu verteilen.
  • Doppelspurigkeiten werden in Kauf genommen, wenn sie sowohl der Motivation der Führungs- und Arbeitskräfte als auch dem flexibleren Eingehen auf Kundenbedürfnisse dienen.
  • Die Pluralinstanzen werden von oben her (top down) durch Zielvorgaben in die gewünschte Richtung gelenkt und von unten her (bottom up) durch die Kundenbedürfnisse belebt.
  • Die Arbeitsergebnisse werden computertechnisch in einem Festwertspeicher (ROM-Datenbank) dokumentiert und im Zuge der Sachbearbeitung kontrolliert.
2. Die soziale Netzwerkanalyse einsetzen

Die soziale Netzwerkanalyse setze ich ein, um die wechselseitig bestehenden Kausalitäten von Beziehungen innerhalb oder zwischen sozialen Systemen in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen verstehbar zu machen. Methodisch verknüpfe ich bei diesem Vorgehen polyzentrisch aufgebaute Führungsstrukturen mit den aus der sozialen Netzwerkanalyse erzielbaren Erkenntnissen. Dadurch wird das Streben nach Synergien auf mehrere Führungskräfte verteilt. Diese Zuordnung der Verantwortung bezeichne ich als Pluralinstanz, die auf folgenden Überlegungen beruht:

  • Die Singularinstanz kann den spezifischen Anforderungen von Markt und Technologie allein nicht gerecht werden.
  • Macht, Einfluss und Entscheidungsgewalt sind deshalb in der Führungsstruktur breit zu verteilen.
  • Doppelspurigkeiten werden in Kauf genommen, wenn sie sowohl der Motivation der Führungs- und Arbeitskräfte als auch dem flexibleren Eingehen auf Kundenbedürfnisse dienen.
  • Der organisatorische Aufbau kann dadurch von unten her belebt und die Zielvorgaben von oben her in die gewünschte Richtung gelenkt werden.
3. Cash Flow Management anwenden

Das Cash Flow Management ermöglicht die tagfrische Bewertung der Liquidität (Zahlungsfähigkeit) und Bonität (Kreditwürdigkeit). Im Zusammenwirken mit der polyzentrischen Führungsstruktur und  klaren Zielvorgaben lassen sich mit dem Cash Flow Management noch folgende Vorteile erzielen:

  • Die Führungs- und Arbeitskräfte treten im Außenverhältnis einheitlich auf.
  • Die Reaktionszeit auf Kundenwünsche verkürzt sich beträchtlich.
  • Die Kundschaft findet bei allen Vertretungen des sozialen Systems zu jeder Zeit sich einheitlich präsentierende Führungs- oder Arbeitskräfte vor.
  • Die Kundenbindung beruht auf dem Vertrauen in das eigene Fachwissen.
4. Die Gewinnchancen erhöhen

Meine Klienten können zudem ihre Gewinnchancen erhöhen, indem sie ihr Leistungsprogramm gezielt ausweiten und z.B.

  1. ihr Angebot an Produkten oder Dienstleistungen modifizieren oder erweitern,
  2. ihr Verlustrisiko reduzieren, indem sie ihr Angebot auf mehrere Geschäftsbereiche verteilen oder
  3. ihre Kapitalanlagen (Immobilienbesitz und Wertpapiere) in einer eigenen Firma verwalten (vgl. Diversifikation).
5. Die Kundenbindung festigen

Erkenntnisse über die Bewertung der Bedürfnisse und Wünsche der Kundschaft liefert das Kunden-Informations-System (KIS). Dabei handelt es sich um eine EDV-Anwendung, mit der die kundenbezogenen Geschäftsdaten ständig und automatisch auf dem Laufenden gehalten werden. Dadurch ist es dem Management sozialer Systeme zeitnah möglich, seine Entscheidungen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kundschaft oder neue Entwicklungen abzustellen. Ziel der zu treffenden Maßnahmen ist es immer, die Kundenbindung zu festigen (vgl. Festwertspeicher).

[1] Vgl. Knut Bleicher: STRATEGIEN – STRUKTUREN – KULTUREN, Ausgabe 1991, Seite 915

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