Entwicklung der Computertechnik
Die Computertechnik besteht aus Rechner- und Prozessorarchitekturen sowie Speichertechniken und den Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Sie hat sich wie folgt entwickelt:
| 1925 | Meldete Julius Edgar Lilienfeld die ersten Patente auf das Prinzip des Transistors an. |
| 1941 | baute Konrad Zuse den ersten funktionsfähigen Computer der Welt. |
| 1969 | begann das Vernetzen der Großrechner. Es wurde von Universitäten und Forschungseinrichtungen eingesetzt, zunächst mit dem Ziel, die Rechenleistungen effizienter nutzen zu können. Zuerst nur in den USA, später weltweit. |
| Ab 1975 | widmete sich Bill Gates ganz der Führung seiner Microsoft Corporation und lieferte wenige Jahre danach IBM das Betriebssystem MS-DOS. |
| 1983 | wurde von mir für die Munich Re die digitale Informations-Verarbeitung mit dem gehirntechnisch ablaufenden Erkenntnis- und Lernvorgang auf der Grundlage eines Festwertspeichers (ROM-Datenbank) verknüpft.
Mit diesem Arbeitsmittel können seitdem die kundenbezogene Sachbearbeitung mit dem gehirntechnischen Erkenntnis- und Lernvorgang vernetzt und damit die erzielten Arbeitsergebnisse ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand kontrolliert werden. Das Ergebnis: Weniger Fehler bei den Arbeitsergebnissen, geringerer Zeitaufwand für die Arbeitsleistung, geringere Kosten, weniger Personalbedarf. |
| Seit 2013 | wird in der deutschsprachigen medialen Öffentlichkeit der Begriff Digitalisierung immer seltener im Sinne der ursprünglichen Bedeutung (Umwandlung von analogen Werten in digitale Formate) verwendet, sondern fast ausschließlich mit dem Ziel, sich auf diese Weise in Wirtschaft, Staat, Gesellschaft oder im Alltag durchzusetzen. |
Die synergetisch aufgebaute Firmenstruktur
Funktionen und Nutzen
Die synergetisch aufgebaute Firmenstruktur ist auf die im Wirtschaftsleben bestehenden Kausalitäten (= Wechselwirkungen) sowie auf systemisch vernetztes Denken und Handeln ausgerichtet. Die dazu erforderliche Kommunikation wird auf der Grundlage von Zielvorgaben gesteuert und der gewünschte Kontroll- und Lerneffekt durch das Zusammenwirken von gehirn- und computertechnischer Vernetzung erzielt. Diese Lösung erfordert zwingend sowohl die leistungsbezogene Aufgabenverteilung, als auch die Steuerung und Kontrolle der Zielvorgaben. Auf dieser Grundlage kann die Leitung der Firma nicht nur ihren wirtschaftlichen Ertrag steuern, kontrollieren und sichern, sondern darüber hinaus seine Wirtschaftskraft stärken, seine Finanzkraft steigern und seine Existenz sichern.
| Merkmal | Herkömmlich aufgebaut | Synergetisch aufgebaut |
| Standort | Vom Standort abhängig
Mobilität der Mitarbeiter ist erforderlich
Konsequenz: Fahrtkosten zum Arbeitsplatz, die Umwelt wird belastet. |
Vom Standort unabhängig
Mobilität der Mitarbeiter ist nicht zwingend erforderlich. Konsequenz: Fahrtkosten zum Arbeitsplatz sinken, die individuellen Arbeitsleistungen werden effizienter genutzt, der Kundenservice durch die mögliche Dezentralisierung verbessert und die Leistungsfähigkeit gestärkt. |
| Eigentum, Unternehmerrisiko | Nach Rechtsform definiert
Konsequenz: Polarität bis zur Feindschaft zwischen Unternehmer und Arbeitnehmern. Weiterentwicklung ist blockiert, Anpassung an veränderte Umweltbedingungen ist nicht möglich, das Unternehmen wird langfristig geschwächt. |
Arbeitnehmer werden zu Mitunternehmern
Konsequenz: Mitarbeiter übernehmen ein Stück unternehmerisches Risiko und Verantwortung. Polarität von Unternehmer und Arbeitnehmern wird aufgehoben, Anpassung an veränderte Verhältnisse fällt leicht, Corporate Identity wird gestärkt. |
| Motivation, Ziele | Motivation kommt von außen
Konsequenz: Arbeitnehmer erbringen Leistung nicht aus innerer Überzeugung, sondern aufgrund äußerer Faktoren (Druck, Geld…). Unternehmerische Ziele entsprechen nicht den persönlichen Zielen. |
Motivation kommt von innen
Konsequenz: Identifikation mit Unternehmen ist höher, Arbeitnehmer werden zu Teilhabern des unternehmerischen Erfolgs. Persönliche und unternehmerische Ziele stehen nicht mehr in Konkurrenz zueinander. |
| Kontrolle | Personengebunden, unmittelbar
Konsequenz: Mangel an Vertrauen und Transparenz |
Computergestützt, dezentral
Konsequenz: Vertrauen und Transparenz werden gestärkt |
| Wirtschaftsleben | Arbeitsplätze werden abgebaut
Konsequenz: Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung steigen, Wettbewerbsfähigkeit schwindet, Umwelt wird belastet, wenig Familienleben und Freizeit. |
Siehe Standort, zusätzlich
Konsequenz: Lohnnebenkosten sinken, beruflich notwendige Mobilität wird reduziert, mehr Familienleben, mehr Freizeit, Freizeitindustrie wird gestärkt (Arbeitsplätze), Arbeit wird gerechter verteilt. |
Immobilienverwaltung[1]
- Wertschöpfung vernetzt
- Nutzleistung der Führungs- und Arbeitskräfte optimiert
- Arbeitsaufwand und Verwaltungskosten reduziert
- Organisation modernisiert
- Leistungsangebot diversifiziert
- Fortbestand des ganzheitlich aufgebauten Leistungsangebots nachhaltig gesichert
- Geschäftsbereiche diversifiziert,
- Leistungsumfang erweitert
- Fortbestand nachhaltig gesichert
- Führungsverantwortung diversifiziert
- Fortbestand der Hilfsorganisation nachhaltig gesichert
[1] Vgl. Ludwig Utz: Die Business Synergetik, Ausgabe 2019, Seite 49
